Zerbrechendes Heiligtum
Eine künstlerische Reflexion über Missbrauch, Vertuschung und das Zerbrechen heiliger Räume.

Dieses Serie zeigt den Martinsdom als fragiles Gefüge, in Linien und Flächen zersplittert – ein Bild für das Erschüttertsein einer Kirche, die durch Missbrauchsskandale ins Wanken geraten ist.
Die Formen kippen, brechen auf, verlieren Halt, und doch steht oben der kleine Hahn im Licht: ein letztes Zeichen von Wachsamkeit, ein Mahner gegen das Wegsehen – damals wie heute.
Die Bedeutung dieses Bildes weitet sich in unserer Gegenwart weiter aus. Machtmissbrauch, Vertuschung, verletzte Unschuld – Themen, die über Institutionen hinausreichen und uns fordern, genauer hinzuschauen.


